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Vom Fachhelden zur Leitfigur – 5 Stolperfallen beim Rollenwechsel.

  • Autorenbild: Kristian Mansfeld
    Kristian Mansfeld
  • 1. Juli 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 3. Juli 2025

„Fachwissen bringt Sie ins Rampenlicht – Führung hält Sie dort.“

Die Beförderung ist geschafft: Aus dem Senior Administrator, Network Engineer oder Software-Guru wird über Nacht Teamlead oder IT-Leiter. Technisch fühlen Sie sich zuhause – doch plötzlich zählen Erwartungen, die kein Zertifikat abdeckt. Hier sind die fünf häufigsten Fallen und praxisnahe Auswege für Techies, die erstmal Führungs­verantwortung tragen und wie Coaching on-the-job dabei hilft, sie zu überwinden.


1. „Ich löse es eben selbst …“

Stolperfalle: Der Reflex, jedes Problem eigenhändig zu fixen, blockiert Delegation und Team­entwicklung.

Quick Shift: Stellen Sie bei jeder Anfrage erst zwei Coaching-Fragen („Was hast du schon ausprobiert?“, „Welche Option hältst du für sinnvoll?“) – erst dann entscheiden.

On-the-Job-Coaching-Hebel: Begleiteter Shadowing-Call; Coach beobachtet Live-Ticket-Runde, gibt direktes Feedback zu Delegations­momenten.


2. Kommunikation = Fachjargon

Stolperfalle: Führung heißt Brücken bauen – nicht Fachtermini stapeln. Wer nur Bits & Bytes spricht, verliert Management & HR.

Quick Shift: Nutzen Sie das FAB-Modell (Feature-Advantage-Benefit), um jedes Technik­thema in Geschäftsnutzen zu übersetzen.

On-the-Job-Coaching-Hebel: Video-Analyse einer Vorstands­präsentation; Coach liefert 1-zu-1-Sprechfilter: „So versteht der CFO es sofort.“


3. Keine Zeit für Vision

Stolperfalle: Kalender voll mit Incidents – strategische Roadmap bleibt Wunschliste.

Quick Shift: Blockieren Sie wöchentlich 90 Minuten „Leitfigur-Zeit“ für Roadmap-Arbeit. Notfalls im Firmen­kalender als „System-Maintenance“ tarnen, bis Routine entsteht.

On-the-Job-Coaching-Hebel: Gemeinsamer Sparring-Slot: Coach co-kreiert 90-Tage-Roadmap inkl. KPIs; nächste Session prüft Fortschritt.


4. Vom Peer zum Chef – Beziehungscrash

Stolperfalle: Ehemalige Kollegen reagieren allergisch auf Chef-Ansagen – Konflikte gären.

Quick Shift: Vereinbaren Sie open-door-Feedback: 1-zu-1-Gespräche, in denen jedes Teammitglied Erwartungen & Ängste ausspricht.

On-the-Job-Coaching-Hebel: Coach moderiert Initial-Workshop „Neue Rollen, neue Regeln“, damit Hierarchiebruch transparent bleibt.


5. Control Freak vs. Vertrauen

Stolperfalle: Mikromanagement tötet Eigenverantwortung – Performance sinkt.

Quick Shift: Führen Sie Definition of Done & Wochen-Check-ins ein: Klarer Rahmen, keine täglichen Kontroll-pings.

On-the-Job-Coaching-Hebel: Live-Beobachtung Ihrer Sprint-Review; Coach gibt direktes Feedback auf Kontroll- vs. Vertrauenselemente.


Warum On-the-Job-Coaching wirkt

Classroom-Seminar

On-the-Job-Coaching

Wissen „auf Vorrat“

Sofortige Anwendung in realen Situationen

Einmal-Effekt

Kontinuierliches Feedback & Anpassung

Gruppendurchschnitt

100 % individuelles Rollen-Feedback


Fazit: Technikheld ≠ Leitfigur – doch der Sprung ist machbar

Wer die fünf Fallen kennt, kann sie umgehen. Mit begleitendem Coaching wird jeder Arbeitstag zur Lern­arena: Delegieren, übersetzen, visionieren, Beziehungen führen, Vertrauen leben. Schritt für Schritt wächst aus dem Fachhelden eine Leitfigur, die Technik & Menschen gleichermaßen begeistert.

Sie sind gerade in dieser Übergangs­phase?Unser Programm „Vom Techniker zum IT-Leiter“ bietet 12 Monate Begleitung direkt im Job – mit Vor-Ort-Sessions, wöchentlichen Online-Sparrings und individuellem Fortschritts-Tracking.


 
 
 

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